Frohes Fest

Das Ende des Jahres nähert sich mit riesigen Schritten. Aber halt: zuvor steht noch das Fest der Liebe an - Weihnachten. Der Tradition nach sollte diese Zeit zur Einkehr und Besinnung genutzt werden, für schöne Stunden im Kreise der Familie und mit Freunden. Christliche Werte stehen dabei im Mittelpunkt, die als Grundlage für ein frohes Fest dienen.

Aber ist diese Betrachtung überhaupt noch zeitgerecht? Das Weihnachtsfest ist mittlerweile nämlich ein gigantischer Wirtschaftszweig. Der Kommerz ist ein zentraler Bestandteil. Schon Wochen vor dem eigentlichen Fest stimmen die Medien und Geschäfte darauf ein. In unser schnelllebigen Zeit wird Weihnachten für viele Menschen daher immer mehr zum Balanceakt zwischen Arbeitsstress und Festtagsvorbereitung. Geschenke wollen auch noch besorgt werden, damit auch ja niemand zu kurz kommt. Vom eigentlichen Fest der Liebe ist dann am Weihnachtsabend oft nichts mehr zu spüren.

Wie ergeht es Euch? Was bedeutet Weihnachten für Euch? Ist das Fest der Liebe noch zeitgemäß und kann man überhaupt noch von einem frohen Fest sprechen?

Bevor Ihr euch nun zum Thema austauscht, möchten wir noch kurz die Zeit nutzen, um allen Besuchern dieser Seite ein frohes Fest zu wünschen. Wie dies bei Euch auch aussehen mag...

Was bedeutet Weihnachten für Euch

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Gerade in der heutigen Zeit, wo Weihnachten sinnentleert scheint, ist die Botschaft eines frohen Festes wichtiger denn je zuvor. Unter der Schicht aus blendendem Glitzer und vergänglichem Konsumrausch bleibt der immerwährende Verweis auf Christus, den Erlöser, der die Menschen in ihrer Not nicht vergessen hat. Insofern hat dieses große Fest der Liebe nach wie vor seinen Sinn, auch wenn er von vielen Menschen nicht erfasst wird. Diejenigen aber, denen die Welt düster und grau geworden ist, spenden die Geburt Jesu und die damit verbundene frohe Botschaft Trost und vor allem Hoffnung. Genau das ist es, was Weihnachten ausmacht: die Aussage, dass Gott die Menschheit noch nicht verloren gegeben hat. Umgekehrt belegt die nach wie vor in Zusammenhang mit dem Weihnachtsfest gestellte Frage nach dessen Sinn ein Interesse, das über die bloße Teilnahme an der jährlich stattfindenden Konsumorgie hinausgeht.

In diesem Sinne: Euch allen ein frohes Fest!

Autor: Martin

Weihnachten, das sind für mich Kerzenschein und Lebkuchen, der Duft nach frisch geschnittenen Tannenzweigen und Glühwein, ein Lichtermeer in einer dunklen Zeit. Ein Höhepunkt im Winter, wenn es draußen trist und kalt ist. Insofern könnte ich mir Weihnachten unter Palmen, gar in einem tropische Inselparadies in Badehose und Bikini, nur schwerlich vorstellen. Denn für mich sind Weihnachten und Glühwein, Schnee und Christmette, Tannenbaum und Bescherung untrennbar miteinander verwoben. Dennoch "reibe" ich mich daran, wenn Weihnachten mit einem Übermaß an Gefühlsduselei verknüpft wird. Denn Gelegenheit, Gutes zu tun, besteht jederzeit und sollte niemals mit besonderen Daten oder Festtagen verknüpft sein. Trotz (m) eines christlichen Hintergrundes kommt es daher, dass ich mich mit Begriffen wie "Fest der Liebe" eher schwer tue. Schließlich sollten wir unseren Mitmenschen jederzeit Tribut zollen und ganzjährig im Familienkreis liebevoll miteinander umgehen. Die Botschaft von Weihnachten gilt damit jederzeit und überall und darf damit nicht auf ein bestimmtes Datum, das zunehmend kommerzialisiert wird, beschränkt werden!

Autor: Ralf

Die stille Zeit ist zwar schon lange eine laute geworden, und die Hektik der Vorweihnachtszeit geht auch an mir nicht spurlos vorüber. Allerlei ist zu besorgen und vorzubereiten, es soll ja wieder ein schönes Fest werden. Doch ich mag es irgendwie, wenn es in den Wochen vor dem Weihnachtsfest turbulent zugeht. Umso mehr genieße ich dann die Ruhe und Besinnlichkeit. Denn ja, diese Zeit gibt es noch, man muss sie sich nur nehmen. Zeit, um in sich zu gehen, Zeit, um innerlich "aufzuräumen". Das kann schön und aufschlussreich sein.
Schön ist's außerdem, dass die Herzen der Menschen offener werden. Es wird an Menschen gedacht, denen es nicht so gut geht und Hilfe gegeben. Das macht für mich ebenfalls Weihnachten aus. Mehr Miteinander, Zueinander und das über Weihnachten hinaus.
Deshalb finde ich das Fest der Liebe durchaus zeitgemäß, denn es ist das, was wir daraus machen. Also, lasst uns ein frohes Fest zaubern.

Autor: Rita

Für mich ist Weihnachten noch immer das Fest der Liebe und wird von mir genutzt, um Inne zu halten und auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Im Glanz der Weihnachtskugeln und Lichterkette lädt das Fest für ich immer wieder dazu ein, Dankbarkeit für Erlebtes zu spüren und Wünsche für die Zukunft zu formulieren. Gerade in unserer schnelllebigen und dynamischen Welt sehe ich Weihnachten auch als eine Zusammenführung von Familien, die im Berufsalltag international unterwegs sind. Es ist quasi eine Auszeit, in welcher der Fokus auf einem gemeinsamen Erleben liegt.
Geschenke für die Liebsten gehören für mich zu Weihnachten selbstverständlich auch dazu. Wer allerdings das ganze Jahr über in Gedanken bei der Familie ist, kann sich kurzfristigen Weihnachtsstress und -kommerz auch schlichtweg ersparen.
In meinem Umkreis erlebe ich Weihnachten auch häufig als beliebte Reisezeit. Gerade für Singles, die mit ihrer familiären Situation unzufrieden sind, bietet Weihnachten die Option, mittels einer Reise auf andere Gedanken zu kommen, um den Kopf frei zu machen.

Autor: Thorsten

Seit einigen Jahren nur noch Besinnung, denn leider habe ich keines meiner 4 Kinder bei mir, wurde vor fast 6 Jahren verlassen, und vorige Woche starb meine Mutter (mein Vater starb vor der Geburt meines ersten Sohnes vor 33 Jahren), und seit einigen Jahren kann ich fast nicht mehr laufen und sitze zu Hause im Rollstuhl.
Ich lebe nur noch von Woche zu Woche, und jeder Tag ohne große Probleme ist ein guter Tag.
Somit ist Weihnachten sehr traurig für mich und fast ein Tag wie jeder andere - leider.
Und beten kann ist überall und jederzeit!

Autor: Diethelm Glaser

Ich bin nun 60 Jahre alt. Unsere Kinder haben nun schon selbst Kinder, und für mich ist Weihnachten das schönste Fest im ganzen Jahr. Es wurde solange ich denken kann immer mit der ganzen Familie gefeiert. Man kommt am 1. Feiertag zusammen, immer bei uns, es wird gegessen und getrunken, kleine Geschenke verteilt, nichts Großes, eben kleine Aufmerksamkeiten. Aber das Wichtigste ist eben das Zusammensein. In Stress verfallen wir da eigentlich nicht. Ich möchte niemals auf dieses tolle Fest verzichten!

Autor: Dieter

Für mich bedeutet Weihnachten das Zusammensein mit der Familie. Gemeinsam unter dem Weihnachtsbaum zu sitzen, den Adventskranz anzuzünden und einige Zeit den Alltag auszublenden.

Autor: Dirk

Wahrscheinlich hat Jesus wirklich gelebt. Im Alter von etwa dreißig Jahren wanderte er predigend und Heil verkündend durch die karge Gegend des heutigen Palästinas. Das Volk dort durchlebte damals eine schwere Zeit, weil es durch die Römer geknechtet wurde. Jesus war ein kluger, redegewandter Mann, der es verstand, die Massen zu überzeugen. Schon sehr bald versammelete er zahlreiche Anhänger um sich. Zudem lernte er gute Taten zu vollbringen, die seinen leichtgläubigen Anhängern wie Wunder erscheinen mussten. Ganz klar, es ist der lang ersehnte Weltenretter, der Messias, der endlich zu uns auf die Erde kam.

Dieser Herr Jesus war ein Mensch aus Fleisch und Blut, demzufolge wurde er, wie jeder Mensch auf natürliche Weise geboren. Nagut, nicht ganz so natürlich. Die gewöhnliche Empfängnis ist schmutzig, und für eine Gottesmutter undenkbar. Zu diesem Zweck hat man den heiligen Geist ins Spiel gebracht. Rechtzeitig, bevor Josef auf den Geschmack kam, hat der heilige Geist zugestochen. Und Josef der ...... war stolz, die Vaterrolle für einen leibhaftigen Gott übernehmen zu dürfen. Und diesen Unsinn feiern wir seit zweitausend Jahren? Sind wir bescheuert?

Gut, Weihnachten ist ein schönes Fest - für Einzelhändler, Familien, und vor allem für KInder. Macht Riesenumsätze, trefft euch, trinkt und feiert und streitet. Beschenkt eure Kinder. Aber glaubt nicht an diesen Unsinn, der dahinter steckt.

Frohes Fest! H.P.

Autor: H.P.



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