Lebkuchenhaus

…knusper, knusper, Knäuschen, wer… Jedes Kind, das dieses Märchen kennt, freut sich bestimmt auf Weihnachten und auf die Bastelei und Fertigung von einem Lebkuchenhaus.

In der Vorweihnachtszeit wird sehr gerne Lebkuchen gegessen und sein Geschmack und seine Düfte sind einfach mit dieser Zeit verbunden. Die Fladenform von Lebkuchen eignet sich ideal, um Formen, Gebilde und Figuren daraus entstehen zu lassen. Daraus hat sich wohl auch die Tradition vom Lebkuchenhaus, Lebkuchenmännchen und den verschiedenen Figuren entwickelt.

Das Lebkuchenhaus ist ein echter Weihnachtsklassiker. Es gehört in die Weihnachtszeit, wie Weihnachtsbäume, Weihnachtssterne und der Kerzenschein.
Für Kinder gibt es kaum ein größeres Vergnügen in der Weihnachtszeit, als gemeinsam mit ihnen ein Lebkuchenhaus zu basteln und zu backen. Sie bekommen leuchtende Augen und klebende Hände, wenn all die süßen und bunten Zutaten verarbeitet werden, um später wieder von ihnen abgeknuspert zu werden.

Die Mühe beim Bauen eines Lebkuchenhauses lohnt sich allemal, denn ein fertiges Häuschen sollte mindestens zwei Monate haltbar sein, sofern es nicht vorher verputzt wurde.

Womit kann man ein Lebkuchenhaus verzieren?

Das Lebkuchenhaus zu schmücken, ist der beliebteste Teil und der kindlichen Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Zuckerguss und abgezogene Mandeln sind typisch zum Dekorieren und gehören auf jeden Fall dazu. Aus Eischneemasse werden Eiszapfen, Schnee, Tür- und Fensterrahmen geformt. Auf dem Zuckerguss kleben sämtliche Dekorationsteile wunderbar. Beliebtes Dekorationszubehör sind z. B. Liebesperlen, Smarties und Gummibärchen.

Lebkuchenhaus selber machen - so geht's!

Man nehme für den Teig:

  • 500 g Honig
  • 200 g Zucker
  • 200 g Margarine
  • 1-2 Teelöffel Salz
  • 4 Esslöffel Wasser
  • 1 kg Mehl
  • ungefähr 40 g Kakaopulver
  • 1Päckchen Lebkuchengewürz
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • etwas Mehl zum Bestreuen und etwas Milch

Zubereitung:

Zucker, Margarine, Wasser, Salz und Honig unter Rühren aufkochen, bis der Zucker ganz gelöst ist, das Ganze abkühlen lassen.

Dann rühre etwa 700 g Mehl, Backpulver, Kakao und Lebkuchengewürz darunter.
Du knetest den Teig gut durch und lässt ihn in Frischhaltefolie gewickelt dann über Nacht ruhen.

Bevor er am nächsten Tag in den Ofen kommt, bestreiche den Lebkuchen noch mit etwas Milch. Dann kannst du bei 180 Grad Celsius etwa 15 bis 20 Minuten backen. Der fertige Teig wird noch fester, wenn er abgekühlt ist.
Dann schneidest du nach deiner Wahl Fenster und Türen aus dem Haus aus. Du kannst aber auch Fenster und Tür formen und sie später am Haus ankleben.

Als Tipp: wenn du den Teig nach dem Backen mit Zuckerguss bestreichst, bleibt der Lebkuchen länger frisch. Den Puderzucker in den Zitronensaft einrühren, ohne dass sich Klümpchen bilden. Dann verteilst du den Guss mit einem Pinsel auf dem Lebkuchen, lässt ihn trocknen und bestreichst dann anschließend die andere Seite.

Für den Zuckerguss brauchst Du:

  • den Saft einer Zitrone
  • 250 g Puderzucker

Zubereitung:

Jetzt rührst du die Spritzglasur an. Sie dient als "Klebstoff" und optisch später als Schnee. Trenne Eiweiß und Eigelb, du brauchst nur das Eiweiß. Rühre es mit dem Handrührgerät, bis es steif ist, und rühre dann den Puderzucker unter. Es muss eine feste Masse werden.
Du füllst jetzt den Eischnee in einen Spritzbeutel. Nun kannst du loslegen, alles zusammen zu kleben und zu dekorieren.

Zum Dekorieren brauchst Du:

  • Mandeln und Nüsse
  • Liebesperlen und bunte Smarties
  • Kekse
  • Gummibärchen
  • Was Dir sonst noch so gefällt.

Tipps:

Du kannst nach Belieben aus Keksen oder Ähnlichem noch einen Schornstein aufkleben und mit der Spritzglasur noch ein paar Eiszapfen formen, die an Dach, Tür- und Fensterrahmen herunterhängen. Watte als Rauch aus dem Schornstein und Zimtstangen als Holzscheite kannst du auch noch verwenden.
Lass der Fantasie freien Lauf, dann hast du am Ende des Tages ein märchenhaftes Lebkuchenhaus geschaffen.


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