Eine Erzählung für Kinder
Eine Erzählung für Kinder
Autor: Leo Tolstoi
Ein Mädchen und ein Knabe fuhren in einer Kalesche von einem Dorf in das andere. Das Mädchen war fünf und der Knabe sechs Jahre alt. Sie waren nicht Geschwister, sondern Vetter und Base. Ihre Mütter waren Schwestern. Die Mütter waren zu Gast geblieben und hatten die Kinder mit der Kinderfrau nach Hause geschickt.
Als sie durch ein Dorf kamen, brach ein Rad am Wagen, und der Kutscher sagte, sie könnten nicht weiterfahren. Das Rad müsse ausgebessert werden, und er werde es gleich besorgen.
"Das trifft sich gut", sagte die Niania, die Kinderfrau. "Wir sind so lange gefahren, daß die Kinderchen hungrig geworden sind.
Ich werde ihnen Brot und Milch geben, die man uns zum Glück mitgegeben hat."
Es war im Herbst, und das Wetter war kalt und regnerisch. Die Kinderfrau trat mit den Kindern in die erste Bauernhütte, an der sie vorüberkamen.
Die Stube war schwarz, der Ofen ohne Rauchfang. Wenn diese Hütten im Winter geheizt werden, wird die Tür geöffnet, und der Rauch zieht so lange aus der Tür, bis der Ofen heiß ist.
Die Hütte war schmutzig und alt, mit breiten Spalten im Fußboden. In einer Ecke hing ein Heiligenbild, ein Tisch mit Bänken stand davor. Ihm gegenüber befand sich ein großer Ofen.
Die Kinder sahen in der Stube zwei gleichaltrige Kinder; ein barfüßiges Mädchen, das nur mit einem schmutzigen Hemdchen bekleidet war, und einen dicken, fast nackten Knaben. Noch ein drittes Kind, ein einjähriges Mädchen, lag auf der Ofenbank und weinte ganz herzzerreißend. Die Mutter suchte es zu beruhigen, wandte sich aber von ihm ab, als die Kinderfrau eine Tasche mit blinkendem Schloss aus dem Wagen ins Zimmer brachte. Die Bauernkinder staunten das glänzende Schloss an und zeigten es einander.
Die Kinderfrau nahm eine Flasche mit warmer Milch und Brot aus der Reisetasche, breitete ein sauberes Tuch auf dem Tisch aus und sagt: "So, Kinderchen, kommt, ihr seid doch wohl hungrig geworden?" Aber die Kinder folgten ihrem Ruf nicht. Sonja, das Mädchen, starrte die halbnackten Bauernkinder an und konnte den Blick nicht von ihnen abwenden. Sie hatte noch nie so schmutzige Hemdchen und so nackte Kinder gesehen und staunte sie nur so an. Petja aber, der Knabe, sah bald seine Base, bald die Bauernkinder an und wußte nicht, ob er lachen oder sich wundern sollte. Mit besonderer Aufmerksamkeit musterte Sonja das kleine Mädchen auf der Ofenbank, das noch immer laut schrie.
"Warum schreit sie denn so?" fragte Sonja.
"Sie hat Hunger", sagte die Mutter.
"So geben Sie ihr doch etwas."
"Gern, aber ich habe nichts."
"So, jetzt kommt", sagte die Niania, die inzwischen das Brot geschnitten und zurechtgelegt hatte.
Die Kinder folgten dem Ruf und traten an den Tisch. Die Kinderfrau goß ihnen Milch in kleine Gläschen ein und gab jedem ein Stück Brot. Sonja aber aß nicht und schob das Glas von sich fort. Und Petja sah sie an und tat das gleiche. "Ist es denn wahr?" fragte Sonja, auf die Bauersfrau zeigend.
"Was denn?" fragte die Niania.
"Daß sie keine Milch hat?"
"Wer soll das wissen? Euch geht es nichts an."
"Ich will nicht essen", sagte Sonja.
"Ich will auch nicht essen", sprach Petja.
"Gib ihr die Milch", sagte Sonja, ohne den Blick von dem kleinen Mädchen abzuwenden.
"Schwatze doch keinen Unsinn", sagte die Niania. "Trinkt, sonst wird die Milch kalt."
"Ich will nicht essen, ich will nicht!" rief Sonja plötzlich. "Und auch zu Hause werde ich nicht essen, wenn du ihr nichts gibst."
"Trinkt ihr zuerst, und wenn etwas übrig bleibt, so gebe ich ihr."
"Nein, ich will nichts haben, bevor du ihr nicht etwas gegeben hast. Ich trinke auf keinen Fall."
"Ich trinke auch nicht", wiederholte Petja.
"Ihr seid dumm und redet dummes Zeug", sagte die Kinderfrau. "Man kann doch nicht alle Menschen gleichmachen! Das hängt eben von Gott ab, der dem einen mehr gibt als dem andern. Euch, Eurem Vater hat Gott viel gegeben."
"Warum hat er ihnen nichts gegeben?"
"Das geht uns nichts an - wie Gott will", sagte die Niania.
Sie goß ein wenig Milch in eine Tasse und gab diese der Bauersfrau. Das Kind trank und beruhigte sich.
Die beiden anderen Kinder aber beruhigten sich noch immer nicht, und Sonja wollte um keinen Preis etwas essen oder trinken. "Wie Gott will...", wiederholte sie. "Aber warum will er es so? Er ist ein böser Gott, ein häßlicher Gott, ich werde nie wieder zu ihm beten."
"Pfui, wie abscheulich!" sagte die Niania. "Warte, ich sage es deinem Papa."
"Du kannst es ruhig sagen, ich habe es mir ganz bestimmt vorgenommen. Es darf nicht sein, es darf nicht sein."
"Was darf nicht sein?" fragte die Niania.
"Daß die einen viel haben und die andren gar nichts."
"Vielleicht hat Gott es absichtlich so gemacht", sagte Petja.
"Nein, er ist schlecht, schlecht. Ich will weder essen noch trinken. Er ist ein schlimmer Gott! Ich liebe ihn nicht." Plötzlich ertönte vom Ofen herab eine heisere, vom Husten unterbrochene Stimme. "Kinderchen, Kinderchen, ihr seid liebe Kinderchen, aber ihr redet Unsinn."
Ein neuer Hustenanfall unterbrach die Worte des Sprechenden. Die Kinder starten erschrocken zum Ofen hinauf und erblickten dort ein runzliges Gesicht und einen grauen Kopf, der sich vom Ofen herabneigte.
"Gott ist nicht böse. Kinderchen, Gott ist gut. Er hat alle Menschen lieb. Es ist nicht sein Wille, daß die einen Weißbrot essen, während die anderen nicht einmal Schwarzbrot haben. Nein, die Menschen haben es so eingerichtet. Und sie haben es darum getan, weil sie ihn vergessen haben."
Der Alte bekam wieder einen Hustenanfall.
"Sie haben ihn vergessen und es so eingerichtet, daß die einen im Überfluß leben und die anderen in Not und Elend vergehen. Würden die Menschen nach Gottes Willen leben, dann hätten alle, was sie nötig haben."
"Was soll man aber tun, damit alle Menschen alles Nötige haben?" fragte Sonja.
"Was man tun soll?" wisperte der Alte.
"Man soll Gottes Wort befolgen. Gott befiehlt, man soll alles in zwei Teile teilen."
"Wie, wie?" fragte Petja.
"Gott befiehlt, man soll alles in zwei Teile teilen."
"Er befiehlt, man soll alles in zwei Teile teilen", wiederholte Petja.
"Wenn ich einmal groß bin, werde ich das tun."
"Ich tue es auch", versicherte Sonja.
"Ich habe es eher gesagt als du!" rief Petja. "Ich werde es so machen, daß es keine Armen mehr gibt."
"Na, nun habt ihr genug Unsinn geschwatzt", sagte die Niania. "Trinkt die Milch aus."
"Wir wollen nicht, wollen nicht, wollen nicht!" riefen die Kinder einstimmig aus. "Wenn wir erst groß sind, tun wir es unbedingt."
"Ihr seid brave Kinderchen", sagte der Alte und verzog seinen Mund zu einem breiten Lachen, daß die beiden einzigen Zähne in seinem Unterkiefer sichtbar wurden. "Ich werde es leider nicht mehr erleben. Ihr habt aber einen wackeren Entschluß gefaßt. Gott helfe euch."
"Mag man mit uns machen, was man will", rief Sonja, "wir tun es doch!"
"Wir tun es doch", sagte auch Petja.
"Das ist recht, das ist recht", sprach der Alte lächelnd und hustete wieder. "Und ich werde mich dort oben über euch freuen", sprach er, nachdem der Husten vorbei war. "Seht nur zu, daß ihr's nicht vergesst."
"Nein, wir vergessen es nicht!" riefen die Kinder aus.
"Recht so, das wäre also abgemacht."
Der Kutscher kam mit der Nachricht, daß das Rad ausgebessert sei, und die Kinder verließen die Stube.
Was aber weiter sein wird, werden wir ja sehen.
- Ausführliche Interpretation der Geschichte
- Biografischer Kontext zum Autor
- Moral und Werte der Geschichte
- Realitätsbezug oder Eskapismus?
- Welche Stimmung erzeugt die Geschichte?
- Für welchen Anlass eignet sich die Geschichte?
- Für welche Altersgruppe eignet sich die Geschichte?
- Für wen eignet sich die Geschichte weniger?
- Abschließende Empfehlung
Ausführliche Interpretation der Geschichte
Leo Tolstois kurze Erzählung "Kinder" ist ein verdichtetes Meisterwerk, das auf den ersten Blick simpel erscheint, aber tiefgründige soziale und theologische Fragen berührt. Die Handlung ist schnell erzählt: Zwei privilegierte Kinder, Sonja und Petja, geraten durch eine Panne in die ärmliche Hütte einer Bauernfamilie. Der Kontrast könnte nicht schärfer sein. Während die eigenen Kinder eine gepflegte Kinderfrau, eine Reisetasche mit blinkendem Schloss, warme Milch und Weißbrot besitzen, leben die Bauernkinder in Schmutz, Kälte und bitterer Armut, fast nackt und hungernd.
Der entscheidende Wendepunkt ist die intuitive moralische Empörung der Kinder. Sie verweigern ihr Essen, solange der hungernden Bauernfamilie nichts abgegeben wird. Diese kindliche Gerechtigkeitsempfindung steht im direkten Konflikt zur pragmatischen, sozial abgestumpften Haltung der Kinderfrau ("Niania"), die die Ungleichheit als gottgegebenen Zustand legitimiert. Hier entfaltet Tolstoi seine zentrale Kritik. Nicht Gott, so die im Ofen versteckte, weise Stimme des alten Mannes, ist für das Elend verantwortlich, sondern die Menschen, die Gottes Gebot vergessen haben. Die einfache, radikale Lösung lautet: "Man soll alles in zwei Teile teilen."
Die Kinder nehmen diesen Gedanken begeistert als lebenslangen Schwur an. Das offene Ende – "Was aber weiter sein wird, werden wir ja sehen" – ist typisch tolstoisch. Es ist eine direkte Aufforderung an den Leser, diese Frage für sich selbst zu beantworten. Wird der kindliche Idealismus im Erwachsenenalter der gesellschaftlichen Konvention weichen? Die Geschichte ist somit eine Parabel auf die Reinheit der kindlichen Moral, die unverdorben von sozialen Rechtfertigungen die Ungerechtigkeit erkennt und beseitigen will.
Biografischer Kontext zum Autor
Leo Tolstoi (1828-1910) ist nicht nur der weltberühmte Autor monumentaler Romane wie "Krieg und Frieden" oder "Anna Karenina". In seiner späteren Schaffensphase, aus der auch diese Erzählung stammt, durchlief er eine tiefgreifende geistige und moralische Krise. Der wohlhabende Graf begann, seinen Reichtum und Lebensstil zutiefst zu hinterfragen und entwickelte eine eigene Form des urchristlichen Anarchismus.
Sein Credo: Gewaltlosigkeit, Besitzlosigkeit und Nächstenliebe. Er lehnte Staat, Kirche und Privateigentum ab und predigte ein einfaches Leben in brüderlicher Gemeinschaft. Viele seiner späteren Kurzgeschichten und Parabeln, darunter "Kinder", dienen genau dieser Verkündigung. Sie sind bewusst einfach und zugänglich geschrieben, um eine breite Leserschaft zu erreichen. Die Figur des alten Mannes im Ofen, der die wahre christliche Lehre verkündet, während die institutionalisierte Frömmigkeit (symbolisiert durch das Heiligenbild) untätig an der Wand hängt, ist ein klassisches Motiv Tolstois. Die Geschichte ist daher kein naives Kindermärchen, sondern ein künstlerisch verdichtetes Manifest seiner sozialrevolutionären und religiösen Überzeugungen.
Moral und Werte der Geschichte
Die Geschichte vermittelt Werte, die in besonderem Maße zum Geist eines wahrhaftigen Weihnachtsfestes passen, das über Glanz und Konsum hinausgeht.
- Mitfühlende Gerechtigkeit: Im Zentrum steht nicht Mitleid, sondern aktive, teilende Gerechtigkeit. Sonja und Petja wollen nicht nur ein Almosen geben, sie verweigern ihren Vorteil, solange er nicht geteilt wird.
- Konkrete Nächstenliebe: Die Liebe zum Nächsten wird nicht als frommer Wunsch, sondern als praktische Handlung dargestellt: Das Teilen des eigenen Brotes hier und jetzt.
- Kritik an bequemer Frömmigkeit: Tolstoi attackiert die Haltung der Kinderfrau, die Ungleichheit als "Gottes Wille" hinnimmt. Echte Frömmigkeit zeigt sich im Handeln, nicht in der Rechtfertigung des Status quo.
- Die Kraft des kindlichen Ideals: Der unverstellte Blick der Kinder sieht die Ungerechtigkeit klar und will sie beseitigen. Dieser "kindliche" Geist der Veränderung ist ein zentraler Weihnachtswert.
- Gemeinschaft und Teilen: Die Lösung "Alles in zwei Teile teilen" ist das genaue Gegenteil von egoistischem Besitzdenken und entspricht dem idealen Bild einer friedlichen, fürsorglichen Gemeinschaft, wie sie an Weihnachten beschworen wird.
Realitätsbezug oder Eskapismus?
Diese Geschichte ist das genaue Gegenteil von Eskapismus. Sie blendet die Probleme der Welt nicht aus, sondern konfrontiert den Leser schonungslos mit ihnen. Die karge, schmutzige, rauchige Hütte, die hungernden, halbnackten Kinder und die ohnmächtige Mutter sind eine realistische Darstellung der bitteren Armut im ländlichen Russland des 19. Jahrhunderts. Tolstoi thematisiert gezielt die sozialen Brüche – den klaffenden Graben zwischen Arm und Reich – die gerade an Festtagen, die Einigkeit und Freude propagieren, oft besonders schmerzhaft spürbar werden.
Die Geschichte bietet keine billige, eskapistische Lösung. Sie endet nicht damit, dass alle fröhlich zusammensitzen. Stattdessen stellt sie eine unbequeme Frage und einen radikalen Appell in den Raum. Sie zerstört aktiv die "heile Welt" der privilegierten Kinder (und Leser) und zwingt zur Auseinandersetzung. In diesem Sinne ist sie eine wahrhaft "weihnachtliche" Geschichte, denn sie erinnert an die prophetische und gesellschaftskritische Dimension der christlichen Botschaft.
Welche Stimmung erzeugt die Geschichte?
Die Stimmung ist vielschichtig und entwickelt sich. Sie beginnt mit einer leichten Unbehaglichkeit durch die Schilderung von Kälte, Regen und der bruchfallenden Kalesche. In der Bauernhütte kippt die Stimmung in betroffenes Staunen und dann in drückende Betroffenheit angesichts der offensichtlichen Not. Der Dialog zwischen den Kindern und der Niania erzeugt Spannung und moralische Dringlichkeit.
Das Auftreten des alten Mannes bringt eine mystische, weise und hoffnungsvolle Note. Sein Husten und seine Schwäche unterstreichen die Vergänglichkeit, während seine Worte Kraft und Klarheit verbreiten. Der Schwur der Kinder erzeugt schließlich eine Stimmung der bewegenden Zuversicht und des festen Vorsatzes. Das offene Ende lässt einen nachdenklich, aber nicht niedergeschlagen zurück. Es ist eine Stimmung der ernsten, aufrüttelnden Inspiration, die zum Handeln anregen will.
Für welchen Anlass eignet sich die Geschichte?
Diese Geschichte eignet sich perfekt für besinnliche Momente in der Advents- und Weihnachtszeit, die über das rein Festliche hinausgehen wollen. Sie ist ideal für einen Familienabend, an dem man über den Sinn des Festes sprechen möchte, oder für eine kleine Andacht. Auch im Schulunterricht (Ethik, Religion, Deutsch) oder in der gemeindlichen Kinder- und Jugendarbeit bietet sie einen hervorragenden Gesprächsanlass über Gerechtigkeit, Teilen und soziale Verantwortung. Sie passt weniger zum reinen Bescherungsfest, sondern eher zu den Tagen davor, die der Reflexion und Einstimmung dienen.
Für welche Altersgruppe eignet sich die Geschichte?
Sprachlich ist die Geschichte für Kinder ab etwa 8 Jahren gut verständlich. Inhaltlich und emotional bietet sie jedoch reichhaltigen Stoff für alle Altersgruppen. Kinder im Grundschulalter (ab 8) verstehen die grundlegende Handlung und die einfache Moral des Teilens. Jugendliche können die sozialkritische Ebene und die Infragestellung autoritärer Aussagen (der Niania, der Kirche) diskutieren. Erwachsene erkennen die philosophische und theologische Tiefe sowie die biografische Einbettung in Tolstois Werk. Sie ist also eine echte "Familien"-Geschichte im besten Sinne, die auf verschiedenen Ebenen wirkt.
Für wen eignet sich die Geschichte weniger?
Die Geschichte eignet sich weniger für Leser oder Zuhörer, die an Weihnachten ausschließlich unkritische Heiterkeit, magischen Zauber oder reine Unterhaltung suchen. Wer eine festliche Auszeit von den Problemen der Welt sucht, könnte von der direkten Konfrontation mit Armut und der radikalen moralischen Forderung überfordert oder verstimmt sein. Auch für sehr junge Kinder (unter 6) sind die Schilderung der Armut und die komplexen Dialoge möglicherweise noch nicht geeignet. Sie ist keine "einfühlsame" Geschichte im sanften Sinne, sondern eine fordernde und herausfordernde.
Abschließende Empfehlung
Wähle diese Geschichte genau dann, wenn du der Weihnachtszeit eine Tiefe jenseits von Glühwein und Geschenkpapier geben möchtest. Sie ist perfekt für einen ruhigen Adventssonntag, einen Heiligabend vor der Bescherung oder den zweiten Weihnachtsfeiertag, um ins Gespräch zu kommen. Lies sie in der Familie und diskutiere darüber: Würden wir wie Sonja und Petja handeln? Was bedeutet "teilen" heute für uns? Haben wir den alten Mann im Ofen – die leise Stimme der Gewissens und der wahren Nächstenliebe – vielleicht auch manchmal vergessen? Tolstois "Kinder" ist mehr als eine Geschichte; sie ist eine Einladung, den weihnachtlichen Geist der Veränderung und der tatkräftigen Liebe wirklich zu leben. Damit bietet sie einen einzigartigen Mehrwert, der sie von zahllosen anderen Weihnachtserzählungen abhebt.
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